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Die Hintergrundgeschichte
22.06.2004 - 20:42

Geschichte


Viele Jahrhunderte reiste ich durch die entlegensten Orte Ryzoms. Ich kann über den grünen Aufstieg von Atys und auch über die Geburtsstunde der Homin Zeugnis ablegen. Auch erlebte ich ihr Streben nach dem überleben in einer gnadenlosen Welt voller tödlicher Pflanzen und herumziehender Tiere. Schlimmerweise, hinter einer Maske kaltblütiger Ignoranz, ergaben sie sich dem Blutrausch im Streben nach Macht über Ihresgleichen. Durch die Kriege zwischen den Rassen geschwächt und durch ihre selbsterwählte Trennung an ihre Territorien gebunden, wurden sie Opfer eines schrecklichen Schwarmes von Kitins.
In diesem unheilvollen Jahr waren sogar die großen vereinten Atysianischen Streitmächte der Kamis und der Karavan gegen die Kitianischen Angriffe machtlos. Die gesamte Bevölkerung schmolz dahin. Als mich diese furchtbaren Nachrichten erreichten, zögerte ich nicht, all meine Hilfe anzubieten, um die letzten überlebenden zu retten, von denen viele in alle Himmelsrichtungen versprengt waren und sich in die Wildnis geflüchtet hatten. Seit diesem Tage sind drei Generationen vergangen, um Wunden heilen zu lassen, das Leben wieder herzustellen, sich selbst zu prüfen und den Geist der Homin wieder aufleben zu lassen. Nun ist eine neue Ära für die Weisen und Tapferen angebrochen, um die Zügel des Ehrgeizes in die Hand zu nehmen, einen Weg für eine neue Ordnung zu bahnen, die Risse zwischen den Kontinenten zu überbrücken und das Schicksal ihrer Zivilisationen neu zu schmieden. Dies ist meine größte Hoffnung, denn in der Einigkeit werden wir am besten gefeit sein, um dem Strom des Bösen entgegenzutreten. Gewiss höre ich bereits das unheilvolle Grollen der Feinde, die eines Tages die tiefsten Eingeweide des grünen Planeten erschüttern werden. Tief in mir den festen Glauben in den Neuanfang der Homin...

Elias Tryton im Jahre 2525.



Das Feuer von Coriolis


Unter dem Imperator Abylus dem Gelehrten, stießen die Bergleute der Fyros auf eine Ader giftigen Saps, das das umliegende, verdörrte Ödland entzündete. Das Feuer breitete sich rasch über die Territorien der Homins aus, verwüstete die Stadt von Coriolis und bahnte sich einen Weg, der so groß wie die großen Wälder der Matis war.



Die grosse Plage


Bei ihrer konstanten Suche nach dem Drachen entdeckten die Fyros ein Nest von Kitins in den Urwurzeln. Erfüllt von Angst und Schrecken war es ihr erster Reflex, das erste riesige Insekt zu töten, das auf sie zukam.

Vom Kampfgetümmel alarmiert, brandeten Legionen von Kitianischen Soldaten aus den unterirdischen Galerien, um alles auszurotten, was sie als ihren natürlichen Feind betrachteten.

Die Städte der Homins wurden dezimiert, ganze Kulturen ausgelöscht und die großen Zivilisationen zerbrachen in wenigen Tagen.



Die KITIN-Kriege


Die Kitin zogen zu einem Kreuzzug aus, der alle Spuren der Homin auslöschen sollte. Viele Homins konnten durch die Teleportations-'Regenbögen' zu den sicheren Häfen in den Urwurzeln weit entfernter Länder entfliehen. Die Truppen der Kami und Karavan gaben ihr Bestes, um den Homin sicheren Geleitschutz zu den Regenbögen zu geben, bis diese ebenfalls durch die Kitin zerstört wurden.

Den verbleibenden Homins blieb nichts anderes übrig, als in die Wildnis zu fliehen, wo sie gezwungen waren, einem Leben als Nomaden zu fristen, unter der ständigen Angst vor Angriffen der Kitin. Ein Einsatzkommando der Karavan wurde schließlich entsandt, um den Angriffen der Spinnenwesen entgegenzutreten.

Krieg tobte zwei lange Jahre über das alte Land, bis letztlich die Kitins gezwungen waren, sich in die Tiefen von Atys zurückzuziehen.



Exodus


Mit der Zerstörung der Teleportationspunkte wurde der Weg zur Zufluchtsstätte in den Urwurzeln der entfernten Ländern verschlossen.

Viele Homins waren gezwungen, ein unsicheres Leben als Nomaden zu führen, bis eine Route zwischen dem alten und dem neuentdeckten Land errichtet war, die den Weg zum Exodus, dem Auszug, eröffnete.

Flüchtlingsgruppen war es endlich möglich, sich mit den neu aufblühenden Zivilisationen zu vereinigen, die aus den Urwurzeln der neuen, verheißungsvollen Ländereien wiedergekehrt waren.



Der Neuanfang


Nach zwei Jahren der Gefangenschaft in den Urwurzeln gelang es den Wächtern der Karavan, den Homins Zuversicht zu geben, so dass die Kitin nicht länger eine Bedrohung auf Atys seien.

Man entschied sich, dass jede Rasse Besitz über jenes neu entdeckte Land erheben sollte, das ihnen ihrer Natur nach das Liebste sei.

Infolgedessen siedelten die Tryker im neuen Land der Seen, die Fyros in der Wüste, die Matis in den Wäldern und die Zorai im Dschungel.

Die nächsten drei Generationen erbauten die vier Rassen unter der Mithilfe der konstanten Zuflüsse von Immigranten, die den langen und gefahrvollen Weg von den alten Ländern gewagt hatten, emsig ihre Zivilisationen wieder.



Storyline




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Godlom


gedruckt am 14.12.2018 - 12:30
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